Wurmtabletten und -pasten für Hunde
Die Entwurmung des Hundes ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsvorsorge und schützt zugleich den gesamten Haushalt — einige innere Parasiten werden auch auf den Menschen übertragen, insbesondere auf Kinder. Spulwürmer, Bandwürmer und Hakenwürmer können den Hund schwächen, Verdauungsprobleme verursachen und bei Welpen sogar zu ernsten Komplikationen führen.
Was Sie in dieser Kategorie finden: natürliche pflanzliche Präparate von Verm-X, Ecopets und Nature's Protection. Es handelt sich um Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Verdauungstrakts, die in der Zeit zwischen den regelmäßigen Entwurmungen eingesetzt werden — sie ersetzen keine zugelassenen Entwurmungsmittel. Diese empfiehlt Ihnen Ihr Tierarzt entsprechend dem Gewicht des Hundes und der Parasitenart.
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Wie oft sollte man einen Hund entwurmen?
Die Häufigkeit der Entwurmung hängt vom Alter, Lebensstil und der Umgebung ab, in der der Hund lebt.
- Welpen – Die erste Entwurmung wird bereits im Alter von 2 Wochen empfohlen, danach alle 2 Wochen bis zum Alter von 3 Monaten.
- Erwachsene Hunde – Sie werden mindestens 4-mal jährlich entwurmt, also alle 3 Monate. Lebt der Hund in einer Risikoumgebung (Kontakt mit anderen Hunden, Jagdhunde, Streunerkontakt), kann eine häufigere Entwurmung nötig sein.
- Trächtige und säugende Hündinnen – Die Entwurmung erfolgt nach Empfehlung des Tierarztes, da manche Parasiten bereits vor der Geburt auf die Welpen übertragen werden können.
Die häufigsten Parasitenarten bei Hunden
Hunde können Wirte verschiedener Parasitenarten sein, die sich in ihrem Verdauungstrakt ansiedeln und gesundheitliche Komplikationen verursachen können:
- Spulwürmer (Toxocara canis) – Die häufigsten Parasiten bei Welpen, sie können auch auf den Menschen übertragen werden.
- Bandwürmer (Dipylidium caninum, Taenia spp.) – Hunde können sich beispielsweise durch das Verschlucken eines Flohs oder von rohem Fleisch anstecken.
- Hakenwürmer (Ancylostoma spp.) – Sie schädigen die Darmschleimhaut und können zu Blutarmut führen.
- Giardien (Giardia spp.) – Mikroskopisch kleine Parasiten, die Durchfall verursachen und auch auf den Menschen übertragbar sind.
- Peitschenwürmer (Trichuris vulpis) – Sie parasitieren im Dickdarm und können zu chronischen Verdauungsproblemen führen.
Welche Entwurmungspräparate für den Hund wählen?
Es gibt verschiedene Formen von Entwurmungspräparaten, die sich in Zusammensetzung, Wirksamkeit und Verabreichungsart unterscheiden.
Wurmtabletten
- Die häufigste Form antiparasitärer Präparate.
- Einfache Anwendung – oft handelt es sich um aromatisierte Tabletten, die von Hunden gut angenommen werden.
- Wirksam gegen ein breites Spektrum innerer Parasiten.
- Manche Präparate wirken einmalig, andere müssen in wiederholten Dosen verabreicht werden.
Wurmpasten
- Ideale Wahl für Welpen, kleine Rassen oder Hunde, die Tabletten verweigern.
- Einfache Dosierung mittels Applikator mit Dosierhilfe entsprechend dem Gewicht des Hundes.
- Wirksamkeit gegen die häufigsten Parasiten
Spot-on-Pipetten
- Werden direkt auf die Haut aufgetragen, wo der Wirkstoff in den Blutkreislauf aufgenommen wird.
- Neben inneren Parasiten können sie auch gegen äußere Parasiten wie Flöhe und Zecken schützen.
- Geeignet für Hunde, die die Gabe von Tabletten oder Pasten schlecht vertragen
Injizierbare Antiparasitika
- Werden vom Tierarzt verabreicht, meist bei starkem Parasitenbefall.
- Schnelle und wirksame Behandlungsmethode.
Wie verabreicht man eine Wurmtablette oder -paste richtig?
Tablette: Manche Tabletten sind aromatisiert, sodass der Hund sie bereitwillig wie ein Leckerli frisst. Verweigert der Hund die Tablette, können Sie sie im Futter verstecken (Fleisch, Käse, Pastete). Falls nötig, kann die Tablette direkt ins Maul gegeben werden, indem Sie sie auf den Zungengrund legen und dem Hund sanft das Maul schließen, bis er schluckt.
Paste: Wird mit einer Dosierspritze direkt ins Maul gegeben. Es empfiehlt sich, die Paste auf die Zunge oder in den Mundwinkel aufzutragen und anschließend den Kiefer sanft geschlossen zu halten, damit der Hund schluckt.
Anzeichen für Wurmbefall bei Hunden – wann sollte man handeln?
- Durchfall oder Verstopfung – Veränderungen der Verdauung können auf Parasiten hindeuten.
- Aufgeblähter Bauch bei Welpen – Häufiges Anzeichen eines starken Spulwurmbefalls.
- Schlechter Fellzustand – Stumpfes, verfilztes oder brüchiges Fell kann Folge einer Parasiteninfektion sein.
- Gewichtsverlust bei normalem Appetit – Nimmt der Hund trotz normaler Nahrungsaufnahme ab, können innere Parasiten die Ursache sein.
- Verminderte Energie, Müdigkeit – Parasiten können das Immunsystem schwächen und Apathie verursachen.
- Schlittenfahren auf dem Boden oder Kratzen am Hinterteil – Deutet häufig auf Bandwürmer hin.
- Sichtbare Parasiten im Kot – Weiße Würmchen oder Bandwurmglieder sind manchmal mit bloßem Auge zu erkennen.
Vorbeugung gegen innere Parasiten – was außer der Entwurmung?
- Entwurmen Sie Ihren Hund regelmäßig nach dem empfohlenen Plan.
- Achten Sie auf die Hygiene von Näpfen, Körbchen und Spielzeug.
- Vermeiden Sie Kontakt mit dem Kot anderer Hunde und wildlebender Tiere.
- Schränken Sie die Gabe von rohem Fleisch und Fisch ein, die Parasitenlarven enthalten können
- Verwenden Sie Antiparasitika-Halsbänder oder Pipetten, die das Risiko einer Bandwurmübertragung über Flöhe verringern.
Fazit – wann und warum sollte man den Hund entwurmen?
Die Entwurmung des Hundes ist grundlegend für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden ebenso wie für den Schutz der ganzen Familie. Innere Parasiten können ernste gesundheitliche Komplikationen verursachen, weshalb es wichtig ist, einen regelmäßigen Entwurmungsplan einzuhalten und hochwertige Tabletten, Pasten oder Spot-on-Präparate auszuwählen. Unterschätzen Sie die Vorbeugung nicht und sorgen Sie für eine sichere und gesunde, parasitenfreie Umgebung für Ihren Hund!
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